Necochea

File 1155Necochea ist der Name eines Badeortes und Sandstrandes von rund 60 Kilometern Länge in der Provinz Buenos Aires. Mit einer vergleichsweise kurzen Distanz zur argentinischen Hauptstadt von gerade einmal 500 Kilometern und dem erfolgreich bewahrten Kleinstadtcharakter eines gemütlichen Hafenortes ist Necochea eine beliebte Alternative zum Touristenrummel Mar del Platas und ein erstklassiges Ausflugsziel für Erholungssuchende, Sonnenanbeter und Wassersportler zugleich.

Wie auch die anderen touristischen Badeorte Argentiniens vermittelt Necochea, das im Jahr 1870 ursprünglich als Handelshafen gegründet wurde, in der Nebensaison den Charakter eines verschlafenen, geradezu provinzialen Küstenstädtchens – nur um sich in der Hochsaison in einen belebten, dynamischen Badeort zu verwandeln. Wassersportler haben sich den Strand zu einem ihrer Lieblingstreffpunkte in Argentinien auserkoren und nutzen die weitläufigen Strandabschnitte und hervorragenden Windverhältnisse beinahe ganzjährig zum Surfen, Jet Ski- und Wasserski-Fahren. Wer vorhat, sich zum ersten Mal im Wellenreiten zu probieren, der kann dies am Monte Pasuvio Campingplatz tun, der auch eine Surfschule beheimatet. Alternativ lädt der Strand an sich ebenfalls zu verschiedenen sportlichen Aktivitäten ein: Reiten, Quadbiking und sogar Golfen sind nur einige Beispiele für das umfangreiche Unterhaltungsprogramm, das Touristen in Necochea erwartet.

Selbstverständlich können Urlauber es während ihres Badeurlaubes auch ruhiger angehen lassen. Neben einem Sonnenschirmverleih für Strandgänger und einer gänzlich unproblematischen Strandplatzwahl, die nicht ansatzweise an den Touristentrubel des wenig weiter nördlich gelegenen Mar del Plata erinnert, hat Necochea auch noch verschiedene Wanderrouten für Fußgänger und Radfahrer zu bieten, die unter anderem durch das schattige Parkgelände „Parque Municipal Miguel Lillo“ und zu einem historischen Leuchtturm im Stadtteil Quequén führen. Entlang des Weges kann dann nicht nur die umliegende Natur genossen werden, sondern stößt man des Öfteren auch auf Seelöwenkolonien, die sich in dieser Region gerne auf den kiesigen Strandabschnitten sonnen.

 
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